Bremsleitungen für Motorradbremssysteme
Verwenden Sie stets die richtige Leitung für die Position, Bremsflüssigkeit und den Druck im hydraulischen System
Ein hydraulisches Bremssystem verwendet verschiedene Arten von Leitungen. Die Hochdruckbremsleitung leitet den Druck von der Bremspumpe zum Bremssattel. Bei Systemen mit einem externen Bremsflüssigkeitsbehälter wird zusätzlich ein kurzer flexibler Flüssigkeitsschlauch zwischen dem Behälter und der Bremspumpe verwendet.
- Leitungen und Schläuche für spezifische Positionen im Bremssystem
- Flexibler Flüssigkeitsschlauch für externe Behälter
- Nach Länge zusammenstellbar für individuelle und modell-spezifische Montage
- Geeignet für Kombination mit passenden Behältern und Anschlüssen
- Bremssystemkomponenten unter anderem von Brembo
In dieser Kollektion finden Sie Bremsleitungen und Flüssigkeitsschläuche für Wartung, Austausch und individuelle Montage. Prüfen Sie sorgfältig, um welchen Leitungstyp es sich handelt. Ein weicher Behälterschlauch ist ausschließlich für die Flüssigkeitszufuhr auf der Niederdruckseite gedacht und darf niemals als Ersatz für eine Hochdruckbremsleitung verwendet werden.
Auch das Material muss beständig gegen die vorgeschriebene Bremsflüssigkeit oder Kupplungsflüssigkeit sein. Ein gewöhnlicher Benzin-, Vakuum- oder Wasserschlauch ist hierfür nicht geeignet.
Behälterschlauch und Hochdruckbremsleitung
Der Schlauch zwischen einem externen Flüssigkeitsbehälter und der Bremspumpe steht normalerweise nicht unter dem gleichen hohen hydraulischen Druck wie die Leitung zwischen Bremspumpe und Bremssattel. Daher unterscheiden sich Konstruktion und Anschlüsse.
Eine Hochdruckbremsleitung verwendet gepresste oder feste Anschlüsse und muss für den hohen Druck, der beim Bremsen entsteht, geeignet sein. Verwenden Sie beide Leitungstypen ausschließlich an der Position, für die sie entwickelt wurden.
Länge und Leitungsführung bestimmen
Die Leitung muss lang genug sein, um Lenk-, Federungs- und Radbewegungen frei zu ermöglichen, darf aber nicht so lang sein, dass große Schlaufen entstehen. Prüfen Sie bei der Vorderradbremse die Führung bei vollem Lenkeinschlag und vollständigem Ein- und Ausfedern.
Vermeiden Sie scharfe Biegungen, Knicke, heiße Auspuffteile und scheuernde Kontakte mit Rahmen oder Verkleidung. Verwenden Sie die originalen Führungen und Klemmen oder technisch geeignete Ersatzteile.
Bremsflüssigkeit und Materialverträglichkeit
Prüfen Sie, ob Leitung, Schlauch und Dichtungen für die verwendete Flüssigkeit geeignet sind. DOT-Bremsflüssigkeit und mineralische Hydraulikflüssigkeit erfordern unterschiedliche Materialverträglichkeiten und dürfen nicht vermischt werden.
Verwenden Sie ausschließlich die vom Motor- und Teilehersteller vorgeschriebene Flüssigkeit. Eine falsche Flüssigkeit kann Schläuche und Dichtungen beschädigen.
Montage und Entlüftung
Überprüfen Sie alle Anschlüsse auf Beschädigungen und verwenden Sie neue Dichtungsringe, wo dies vorgeschrieben ist. Nach Arbeiten an einer druckführenden Bremsleitung muss das System vollständig befüllt und entlüftet werden.
Testen Sie den Druckpunkt und prüfen Sie sorgfältig auf Undichtigkeiten, bevor Sie fahren. Die Montage oder Herstellung von Hochdruckbremsleitungen ist sicherheitskritisch und sollte im Zweifelsfall von einem Bremsspezialisten durchgeführt werden.